Zur 20. SEW Benefizradtour für onkologische erkrankte Kinder geht's wie über die Alpen

vlnr. Bernhard Vettorazzi (Stadtmarketing Innsbruck), Matthias Beyer, Elisabeth Mayr (Stadträtin), Rainer Haßfeld und Christian Richling

Zwischenbericht vom Start und Etappenstop in Innsbruck:

Die Benefizradler sind in Bad-Mingolsheim gastartet, nachdem sie von einer großen Fan-Schar würdig verabschiedet wurden. Nadja RIES (BNN) verfa0te dazu einen tollen Bericht:

Zur 20. Tour geht’s wieder über die Alpen

SEW-Benefiz-Radler sattelten auf und fuhren davon am Samstag

Bad Schönborn (ris). Vor 20 Jahre stand niemand am Mingolsheimer Rathaus, als die erste SEW-Benefiztour nach Bremen startete. Ein Passant machte ein Foto der Radler und sie radelten los um Geld zu sammeln für krebskranke Kinder in der Region.
Inzwischen haben die jährlichen Verabschiedungen am Rathaus einen anderen Charakter: Familie, Freunde, Kollegen und Interessierte treffen sich vor dem Rathaus mit den drei SEW-Benefizradlern Matthias Beyer (Münzesheim), Christian Richling (Oberhausen) und Rainer Haßfeld (Mingolsheim), und verabschieden sie gebührend und herzlich auf ihren Weg. Neben örtlichen Mandatsträgern fanden sich auch Innenminister a.D. Heribert Rech, Führungskräfte der SEW-Eurodrive, darunter Dr. Hans Krattenmacher (Geschäftsführer Innovation und Mechatronik) und Claus-Peter Sieber (Werksleiter Großgetriebewerk) sowie die SEW-Betriebsrätinnen Christine Rudt und Rosa-Maria Edel ein.

Verabschiedung der SEW-Benefizradler am Mingolsheimer Rathaus

Bürgermeister Klaus Detlev Huge begrüßte die Anwesenden und freute sich über die rege Anteilnahme, denn „das, was sie machen ist einfach etwas großartiges und wir sind froh und stolz, dass Bad Schönborn der Startort sein darf.“

Nachdem Rainer Haßfeld die Route erläuterte, die in diesem Jahr über Esslingen, Günzburg, Landsberg, Bad Tölz und Innsbruck ins 650 Kilometer entfernte Bozen führt, ergriff Dr. Krattenmacher das Wort und dankte den drei Radlern für ihr ungebrochenes Engagement. „Das kann man nicht genug wertschätzen und es freut uns, dass Kollegen von SEW das machen.“ Er überbrachte auch die Grüße der Gesellschafter, die durch das Firmenjubiläum von SEW-München verhindert waren.
Admira Knoll, Vorsitzende des FUOKK (Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe) freute sich, dass der Verein „so ein tolles Team“ habe und schon viele Projekte durch die Spenden über 20 Jahre ermöglicht wurden.
FUOKK unterstützt krebskranke Kinder und deren Familien auf vielfältige Art und Weise, zum Beispiel durch die Anschaffung eines offenen Kernspintomographen, die Übernahme von besonderen Medikamenten oder die Anstellung von Therapeuten und medizinischen Personal. „Dort wo staatliche Mittel nicht drin sind, helfen wir,“ so die Vorsitzende und ihr Stellvertreter Stephan Zastrow. „Und dabei helfen uns die SEW-Radler!“
Knoll erklärte auch das diesjährige Spendenprojekt: Technische Ausrüstung zur Verbesserung der Vitalparameterüberwachung der kleinen Chemotherapie-Patienten auf der Kinderklinikstation wird angeschafft, damit gezielter auf Veränderungen bei den Kindern reagiert werden kann.
Insgesamt haben die Benefiztouren in 17 Länder auf insgesamt 49.083 Gesamtkilometer 155.816,22 Euro erradelt. Dadurch dass die Radler seit 20 Jahren ihren eigenen Urlaub einbringen und die Kosten für Übernachtungen, Verpflegung und Rücktransport selbst tragen, kommen die Spenden zu 100 Prozent beim FUOKK an.
Auf dieser Tour erleben die Radler auch wieder einen Empfang mit dem Innsbrucker Bürgermeister am „Goldenen Dachl“. Zudem überqueren sie zum dritten Mal die Alpen.
Spenden für die Jubiläumstour können unter dem Stichwort „SEW-Benefizradtour 2018“ auf das FUOKK-Spendenkonto IBAN DE18 6605 0101 0109 0282 33 und BIC KARSDE66XXX überwiesen werden.

... und dann einen Kurzbericht vom Zwischenstopp in Innsbruck:

FUoKK berichtet weiter von dieser Benefizfahrt / ase

 

 

 

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