KSC-Allstars zünden Tor- und Spendenfeuerwerk

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Die mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern angetretenen KSC-Allstars ließen ihren Berliner Gegner mit 12:1 abblitzen. Foto: pr

So etwas wie eine Art "Meisterschaftsrevanche" fand am 23. August auf dem Sportplatz des FV Ettlingenweier (FVE) statt, wo die KSC-Allstars auf die Traditionsmannschaft des FC Viktoria 1889 Berlin trafen. Also jenem Hauptstadtclub, der 1909 in Breslau im Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft dem KSC-Vorgängerverein FC Phönix Karlsruhe mit 2:4 unterlag. Auch dieses Mal sollten die Karlsruher das Geläuf als Sieger verlassen. So hieß es nach nicht ganz 90 sehenswerten Minuten (die Partie wurde wegen starker Regenfälle etwas früher abgepfiffen) 12:1 für die mit ehemaligen Bundesliga-Stars wie Rainer Krieg, Rainer Schütterle, Sebastian Freis, Michael Wittwer, Edmond Kapllani oder Marco Engelhardt angetretenen Badener.

Zahlreiche Spender sorgten dafür, dass letztlich ein Betrag in Höhe von über 5.000 Euro zusammenkam. Foto: pr

Ergebnis lediglich zweitrangig

Das Resultat spielte an diesem Abend allerdings eine eher zweitrangige Rolle. Weitaus wichtiger war das Spendenergebnis des Benefizkicks zugunsten des FUoKK - und das konnte sich mit über 5.000 Euro absolut sehen lassen. Die Idee zu dieser Mini-Revanche hatten Burkhard Reich, Teammanager der KSC-Profis und Präsident der Allstars, sowie der ehemalige Viktoria-Akteur und KSC-Mitglied Martin Eberhard. "Wir haben kurz miteinander gesprochen und waren uns sofort einig, dass wir ein Spiel machen müssen", erklärte Reich im Vorfeld der Begegnung, die rund 350 Zuschauer sehen wollten. Darunter im Übrigen auch der aktuelle Präsident des Berliner Drittligisten, Ulrich Brüggemann. Die erlöste Summe resultierte aus Spenden von Sponsoren, Zuschauern, den beiden Teams sowie der Versteigerung eines handsignierten KSC-Trikots.

Die FUoKK-Vorsitzende Admira Knoll und Viktoria-Präsident Ulrich Brüggemann. Foto: pr

Hardy Schröder nutzte gute Kontakte

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Hotel-Besitzer Hardy Schröder aus Malsch, der bei der Organisation des Benefizspiels aufgrund seiner guten Kontakte zum KSC und zum FVE eine ganz wesentliche Rolle spielte. Ebenfalls rundum glücklich war auch FVE-Urgestein Norbert Revfi, der zu Protokoll gab, dass man als Verein sofort zugesagt habe, als die Anfrage von Schröder kam. Schließlich freue man sich in Zeiten von Corona über jedes Event, das man ausrichten dürfe.

KSC-Profis baten zur Autogrammstunde

Auch abseits des Rasens wurde den Besuchern so einiges geboten. Highlight für junge Autogrammjäger war die Signierstunde der KSC-Profis Jerôme Gondorf, Fabian Schleusener und Marco Thiede, die ihre Unterschrift bereitwillig auf alles setzten, was ihnen vor den Stift gehalten wurde.

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